Reviews

Led Zep - 22.05.2010

LED ZEP im Gulfhaus Vechta, das Wetter war gut, die Hütte voll, das Konzert trotz kleiner Kritikpunkte grandios, was will man mehr, und das trotz der Schützenfeste und des Champignons – League - Endspiels. Alle Achtung.  Das Geschäft der sogenannten Tribute - Bands läuft grandios, wohl dem, der auf Grund besonderer Eigenschaften einem besonderen Künstler frönen kann, sei es, wie in diesem Falle Led Zeppelin, oder auch Police, den Stones, Queen oder ähnlichen altgedienten Recken der Rockmusik. In diesem Falle war es eine (fast) perfekte Illusion. Fast, denn eine gewisse Eigenständigkeit war bei dieser Band vorhanden, das war auch gut so, zu den Kritikpunkten später mehr. Led Zep begeisterte mit dem originalen Sound und der unverwechselbaren Stimme von Frontmann Linus Berger. Wie beim Original gab es sanfte Balladen, Songs mit ruhigem Aufbau, die in druckvollem Rock endeten, immer hörbar die Wurzeln Blues und Folk. Natürlich die Publikumsgranate Whole lotta love, diese wurde wahrlich meisterhaft zelebriert, Gänsehaut bei Stairway to heaven: Es herrschte bei diesem Song eine andächtige Stille im Gulfhaus. Alles in allem ein sehr harmonisches Zusammenspiel der Truppe, wobei von Anfang an Power gemacht wurde, es fehlte auch nicht der Kontakt zum Publikum. Natürlich wurden Akustikgitarren eingesetzt, ebenso wie Geige.

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The Rockalots - 30.04.2010

Wir befinden uns im April, können auf betrunkene Bollerwagenzieher verzichten, es gibt günstige Getränke und geile Rockmusik. Vorm Haus steht eine Abordnung von Edi` s Stübchen, eine Biertheke gibt es Open air ebenfalls. Drinnen ist es schön warm, gemütlich und bunt, dazu noch ein Freigetränk. Ja, sind wir denn im Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Scheint so, aber die Einwohner Vechtas und Umgebung haben für so etwas leider nicht genug Wertschätzung übrig. Knapp 100 Besucher sind einfach zu wenig.

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Whatzz up - 06.03.2010

Knackig, knackig, was da wieder mal im Gulfhaus abging. Das ist richtige, handgemachte Rockmusik, immer ganz nah am Rock `n Roll. Die Band besteht aus Peter Frank, Schlagzeug, Malte Fischer, Akustikgitarre, Thomas Winter, Bass, Kay Bergen, Gitarre, Felix Bergen, Leadgesang, Heike Wykhoff, Gitarre. Es wurde nicht viel rumgewerkelt, es ging richtig rockig zur Sache. Das Schlagzeug schob den Sound und die Songs so richtig nach vorne, der Bass pumpte, so wie es sein soll, die Akustikgitarre machte den Sound breit und die beiden Gitarristen harmonierten prächtig zusammen und teilten sich die nie übertriebenen Soli. Der 1986 geborene Sänge Felix Bergen versteht sein Handwerk, in Anbetracht seines Alters hat er eine sehr feste Rockstimme. Glückwunsch.

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Stony Waters - 20.02.2010

Mit Stony Waters erwartet euch eine kompromisslose Rhythm & Blues beeinflusste Rockband. So der Werbespruch, entnommen der eigenen Bandinfo. Sicherlich ist der Stil der Band stark vom Rhythm & Blues geprägt, aber dies wäre zu einfach. Das Programm der Band ist in sich stimmig und mit einigen wunderschönen, teilweise vergessenen, Songs angereichert, gewürzt wird das Ganze mit den Zutaten der 60er und 70er Jahre.

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Lavender's Blue - 29.01.2010

Nach Popmusik (42nd Street Band), Blues (Zed Mitchell), Rock (Young & Grey), Deep Purple Cover (Demon`s Eye), Blues Brothers Tribute und Hardrock (Railroad) jetzt Irish Folk & Traditionell Music mit Lavender` s Blue. Schöne Abwechslung dachten sich die Leute und füllten das Gulfhaus fast bis zum letzten Platz. Wer bis dato schon häufig Konzerte im Gulfhaus besucht hatte, erlebte seine erste Überraschung am Abend des 29. Januar 2010 gleich bei der Ankunft: Die Bühne war weg! Ach nein, halt, da war sie ja doch, allerdings an völlig ungewohnter Position. Die dadurch geschaffene Raumaufteilung, Deko, stimmiges und atmosphärisches Licht sagten einladend: „Willkommen zur Irischen Nacht!“

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Railroad – 09.01.2010

Are you ready to rock? Klar, aber Vechta ist auch 52 Jahre nach Erscheinen von Summertime Blues noch nicht soweit. Hat ja auch geschneit. Den knapp 80 Besuchern wurde nichts desto trotz eine Rock `n Roll Show der Extraklasse geboten, vorausgesetzt, man stand auf dreckigen Rock. Um drei Dinge muss man Railroad wirklich beneiden: Erstens haben sie das bei den meisten Bands abhanden gekommene dreckige Rock `n Roll Gen, zweitens grandiose eigene Rocksongs und drittens (wirklich wichtig) eine treue Anhängerschaft. Von den Besuchern kamen 13 bis 15 aus Vechta, wenn ich richtig gezählt habe (davon 3 weibliche), der Rest kam mit einem Fanbus aus Hamburg, einige aus Bückeburg und sogar Fans aus Holland hatten keine Mühen gescheut, nach Vechta zu kommen. Vom Gulfhaus waren alle begeistert, leider trübt der etwas schwache Besuch das Konzert, hatte aber auf die Qualität der Darbietung keinerlei negativen Auswirkungen. Es wurde fast 3 Stunden gerockt, und das ohne Pause, obwohl sicherlich eine Pause sinnvoll gewesen wäre.

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Heart & Soul (Blues Brothers Tribute) – 23.12.2009

Fangen wir mal ganz von vorne an, man schreibt das Jahr 1976:

In einem Saturday – Night – Live - Sketch traten in Bienenkostümen John Belushi und Dan Aykroyd, beide Schauspieler und Komiker, auf. Belushi interessierte sich aber erst ab 1977 für Bluesmusik, als der ein Konzert des Bluessängers Curtis Salgadas hörte. Kurz darauf trat er mit Aykroyd erstmals 1977 als die Blues Brothers auf, natürlich mit Sonnenbrillen und schwarzen Anzügen. Sie waren aber keine Blues Band, sondern eine Rhythm and Blues Band, viele Songs basierten auf Soul- und Rockelementen. Dazu die Bläser, die einen New York Jazz Sound spielten; damit gelang der Band eine einzigartige Fusion aus Jazz, Soul und Blues. Die Popularität stieg immens, als der Film „Die Blues Brothers“ 1980 zum Kultfilm wurde. Die Rechte am Namen Blues Band haben heute Dan Aykroyd und Judy Belushi, die Witwe von John Belushi.

Jetzt, am 23.12.2009, war er da, der Loddar. Nicht der, sondern Lothar Distelrath, Baujahr 1951, einer der beiden Sänger und einer der Gründer der Blues Brothers Tribute Band Heart & Soul, die seit 2000 existiert. Es war ein toller Abend im Gulfhaus. Selbst die netten Damen am Eingang, an der Kasse auch am Tresen, waren Blues Brothers like angezogen. Im vollen Gulfhaus wurde den Besuchern ein High – Energy - Programm geboten. Das Hauptprogramm basiert auf alten Soultiteln der 60er-Jahre. Erstaunlich, das so viele junge Besucher den Weg zum Gulfhaus gefunden haben.

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Backyard Kellys – 05.12.2009

Da haben Jimmy und Adam Kelly mit ihren Frauen gezeigt, was wahre Meister der Unterhaltung sind: Irische und amerikanische Folklore auf höchstem Niveau, locker und absolut gekonnt präsentiert. Stimmung von der ersten bis zur letzten Minute. Prima Stimmen und versierte Instrumentenbeherrschung zeichneten diesen Abend aus. Ein erster Vorgeschmack auf unseren irischen Abend im Januar 2010, aber es wird schwierig werden, diesen Abend zu toppen.

Die weiteste Anreise hatten Fans aus Dresden. Naja, mal so eben mehrere hundert Kilometer um in Vechta Jimmy und Adam Kelly zu sehen. Aber wo war Vechta wiedermal, um für kleines Geld einen schönen und erholsamen Abend zu verleben? Super Kompliment an das Gulfhaus-Team, die für eine tolle und gemütliche Atmosphäre gesorgt hat.

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Rocknacht der Kreismusikschule - 28.11.2009

Auch in diesem Jahr begeisterten die Bands, welche die Rocknacht der Kreismusikschule Vechta vergangenem Samstag im Gulfhaus bestritten, ihr Publikum.

Egal ob Bad Taste, Bonanza, Haggard Frosch, Biscuits on Sunday, Solid Sound, Last Minute oder Arac Panic – jede Band erreichte bei den vielen Rockinteressenten ein Höchstmaß an Begeisterung. Die gute Betreuung der Bands auf der Bühne durch den stellvertretenden Musikschulleiter, Fritze Winnacker, und das musikalische Können der sieben Bands und die gute Arbeit der Kreismusikschule an diesem Abend wurde auch dadurch deutlich, dass das Publikum bis zur späten Stunde „rockte“ und sich die Besucherzahl bis zum Abschluss durch die Band Arac Panik nicht merklich dezimierte. Alle Freunde der Rockmusik sollten sich den letzten Samstag im November 2010 schon mal wieder für das Gulfhaus vormerken.

 

Demon's Eye - 14.11.2009

Deep Purple Coverband? Da hängen die Trauben aber unheimlich hoch und die Messlatte wurde ganz nach oben gelegt! No. 1 Deep Purple Tribute Band in Europa, so wie es von der Band verkauft wird? Da muss man den Sprüchen auch Taten folgen lassen. Eine Band wie Deep Purple authentisch zu covern bedarf einer Verliebtheit zum Detail, reines klonen wäre zu steril. Aber eins vorweg: Alles richtig gemacht, Jungs! Hier steht die Qualität der Darbietung an erster Stelle. Die Jungs, das sind Bernd Martin, Gesang; Andreas König, Keyboards, Hammondorgel…..; Mark Zyk, Gitarre; Maik Keller, Bass; Andree Schneider, Schlagzeug. Der Sound im Gulfhaus war exzellent, bei der Vielzahl der Deep Purple Veröffentlichungen kann man über die Zusammensetzung der Setliste immer streiten. Mir persönlich fehlte lediglich das eine oder andere Stück aus der „Neuzeit“ mit Steve Morse an der Gitarre, aber, wie gesagt, das ist nur meine Meinung. Alles in allem war dies Qualität in der Form von „Made in Japan“.

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Young & Grey – 24.10.2009

Das war am 24.10.2009 eine richtig tolle Party im überraschend gut besuchten Gulfhaus, und das trotz der vielen Parallelveranstaltungen des Thomasmarktes. Aber das Kommen hat sich gelohnt. Young & Grey lieferte eine großartige Show ab und hinterließ ein begeistertes Publikum. Tolle Rhythmusarbeit des Bassisten Hermann Wilholt und des Drummers Jürgen Wieferig, gutes, rockiges Zusammenspiel der Gitarristen Jürgen Vaske und Felix Müller mit vielen schönen Soli, guter Backgroundgesang durch Katharina Wernke und als Highlight die grandiose Leadsängerin Tanja Scherbaum, die des Weiteren eine tolle Bühnenshow ablieferte.

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Zed Mitchell - 03.10.2009

Am 03.10.2009 gastierte vor leider spärlichem Publikum der aus dem ehemaligem Jugoslawien stammende Gitarrist und Sänger Zed Mitchell, mit bürgerlichem Namen Zlatko Manojlovic, welcher bereits seit 1970 als Profimusiker unterwegs ist. Musikalisch wird er zwar unter dem Genre Blues vermarktet, aber in eine bestimmte Schublade kann und sollte man diesen Künstler nicht stecken. Es gab Blues und Blues-Rock im weitesten Sinne, wobei es sich teilweise auch um reine Rockmusik handelte, immer gespickt mit schönen, aber auch heftigen Soli, wobei er von einer guten Band mit einem überragenden Schlagzeuger unterstützt wurde. Auch der Keyboarder/Pianist trug mit schönen, teilweise jazzig angehauchten Soli, zum gelungenen Abend bei.

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